In einer zunehmend globalisierten Welt ist es inzwischen alles andere als außergewöhnlich, dass Mitarbeiter für eine befristete
Zeit im Ausland eingesetzt werden. War es vor einigen Jahren noch der Ingenieur, der in China den Bau einer Anlage beaufsichtigte, sind es heute z. B. auch Facharbeiter, die in anderen Ländern beispielsweise Montagearbeiten leisten. „Made in Germany“ wird eben doch immer noch von Menschen gemacht. Für einen Arbeitgeber bringt der Auslandsauftrag auch eine Reihe von Überlegungen mit sich, die an den Tag gelegt werden sollten. Wie ist die Haftungssituation? Welche arbeitsrechtlichen Gegebenheiten müssen berücksichtigt werden? Welche Kosten müssen Sie tragen? Müssen im Arbeitsland Steuern abgeführt werden? Wie weit reicht hier die Fürsorgepflicht eines Arbeitgebers? Viele Fragen beantwortet ein spezielles Merkblatt der IHK.
Wir finden, dass hierin viele Themen gut und verständlich behandelt werden. Betrachtet man den Versicherungsaspekt einer Mitarbeiterentsendung kann für die Betriebshaftpflicht gesagt werden, dass es hier bereits Einschränkungen in der Leistung geben kann. Kontaktieren Sie uns bitte bei einer Entsendung. Wir prüfen gerne auf evtl. Lücken und mit Ihrem Versicherer. Mehr Beachtung verdient der Kranken-versicherungsschutz Ihres Mitarbeiters. Gem. Sozialgesetzbuch (s. u.) steht dem Arbeitnehmer bei einem Einsatz im Ausland eine Erstattung der Kosten durch den Arbeitgeber zu. Es besteht zwar ein Erstattungsanspruch gegenüber der Krankenkasse des Arbeitnehmers – angesichts der im Ausland oft deutlich höheren Behandlungskosten, bleiben Arbeitgeber hier oft auf respektablen Restkosten sitzen. Vorhandene Auslandskrankenversicherungen Ihrer Arbeitnehmer decken im Normalfall nur Urlaubsreisen. Wir empfehlen daher den Abschluss einer speziellen Auslandskrankenversicherung für Ihre Expatriates. So sichern Sie sich mit kleiner Prämie gegen hohe mögliche Forderungen.

Der Schaden auf Dienstreise

Kaum ein Unternehmen macht sich Gedanken darüber, welche haftungsrechtlichen Konsequenzen auf die Firma zukommen, wenn ein Mitarbeiter auf der Dienstreise mit dem eigenen Fahrzeugen einen Unfall hat. Dabei ist die rechtliche Lage eindeutig: Kommt es im Rahmen der Dienstfahrt zu einer Beschädigung am Fahrzeug des Mitarbeiters, hat dieser einen arbeitsrechtlichen Anspruch gegen seinen Arbeitgeber. Grundsätzlich muss ihm dieser den Schaden ersetzen – und zwar unabhängig von einer Schuldfrage. Zahlreiche Entscheidungen des Bundesarbeitsgerichts bestätigten dies. Lediglich vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden muss der Arbeitnehmer selber tragen. Die Erstattung einer üblichen Kilometergeldpauschale befreit den Arbeitgeber nicht von der Haftung. Für Firmen gibt es im Prinzip nur zwei Möglichkeiten, sich vor solchen Schadenersatzansprüchen zu schützen: Entweder stellt man den Mitarbeitern ein Firmenfahrzeug zur Verfügung oder man schließt eine Dienstreisekaskoversicherung ab. Ein solcher Vertrag übernimmt im Umfang der bekannten Vollkaskoversicherung die Kosten für fahrlässig erlittene Schäden an den Fahrzeugen Ihrer Mitarbeiter auf Dienstfahrten. Gerade in der kalten Jahreszeit kommt es schnell zu Situationen, in denen ein Blechschaden nicht vermieden werden kann. Die Folge können hohe ungeplante Kosten für Ihre Firma sein. Und das muss ja nicht sein.

Waldversicherung

In Deutschland gibt es etwa 1,5 Mio. Waldbesitzer, die jeweils unter 5 ha Wald besitzen. Darunter befinden sich auch viele Personen, die man zunächst nicht der klassischen Forstwirtschaft zuordnen würde – Angestellte, Beamte, Selbständige anderer Branchen… Gerade in Zeiten steigender Öl- und Gaspreise haben viel den Wald als Rohstoffquelle einer naturnahen Energie für sich entdeckt.

Schwere Stürme, wie „Kyrill“ in 2007 richten immer wieder große Schäden am deutschen Baumbestand an. Auch brennt es im Schnitt 1.300 mal im Jahr in unseren Wäldern. Gegen die finanziellen Folgen dieser Schäden kann man sich mit einer preiswerten Waldversicherung absichern. Diese Versicherung deckt Schäden, die durch Brand, Blitzschlag, Explosion oder durch Absturz eines bemannten Flugkörpers (auch Teile und Ladung), Löscharbeiten (auch Gegenfeuer), Niederreißen oder notwendiges Ausgraben, sowie Sturm.

Auch eine Betriebshaftpflichtdeckung ist hier bereits mit enthalten, die für Fremdschäden aus dem Bewirtschaften des Waldes aufkommt. Fazit: preiswerte, unkomplizierte Kombi-Lösung für die Besitzer kleiner Waldstücke.

Bonusheft nicht vergessen!

Unter allen Absicherungen aus der Kategorie „Krankenzusatzversicherung“, wird eine ergänzende Vorsorge für Zahnersatz wohl am häufigsten gewählt. Denn kaum jemand möchte später auf ein unschönes „Kassengebiss“ angewiesen sein. Wenn es einmal Zeit für die dritten Zähne wird, dann sollen es schon hochwertige Implantate sein.

Eine Zahnzusatzversicherung ist bereits für geringe Beiträge erhältlich. Aber meist sind es die vollmundig beworbenen Billigtarife, die häufig nur die Lücke für eben diese Kassenlösung decken, die Sie eigentlich vermeiden wollten. Oft sind es nur ein paar Euro mehr im Monat, die ein wirklich leistungsstarker Tarif kosten würde. Im Leistungsfall bedeutet das schnell mehrere hundert Euro Unterschied, die Sie für Ihr Implantat erhalten oder eben nicht. Manch interessanter Tarif belohnt Ihre regelmäßige Vorsorge beim Zahnarzt mit einer höheren Erstattungs-leistung. Den Nachweis der regelmäßigen Vorsoge können Sie – genau wie für Ihre Krankenkasse – ganz einfach mit dem Bonusheft erbringen, das es kostenlos bei Ihrem Zahnarzt gibt, und in dem er Ihnen Ihre Vorsorgebesuche gerne bestätigt. Gerne wird er Ihnen auch vergangene Besuche nachtragen. Verschenken Sie kein Geld!

Die Natur lässt sich nicht bändigen -doch gegen Naturgewalten können Sie ganz konkret vorsorgen

Es hat sich nahezu flächendeckend unter Hauseigentümern herumgesprochen: Mindestens gegen die drei Grundgefahren Feuer, Leitungswasser und Sturm/Hagel muss man sich absichern. Denn jede einzelne dieser Gefahren kann immens kostenintensive Schäden am Gebäude verursachen. Dieser Dreifachschutz stellt daher eine vernünftige Mindestabsicherung dar.

Allerdings sind damit noch nicht alle Schadensursachen abgedeckt, die hohe Kosten verursachen. Die Wetterkapriolen
und daraus resultierende Schäden der letzten Jahre haben dies überdeutlich gezeigt. Mittlerweile sind viele Landesregierungen
inzwischen aktiv geworden und werben für eine Elementardeckung als Erweiterung des privaten Versicherungsschutzes
für Haus und Hausrat. Einzelne Landesregierungen haben bereits klargestellt, dass sie künftig keine Unterstützung im Schadensfall mehr leisten, wenn ein Haus im Elementarschaden bereich absicherbar gewesen wäre. Ob Überschwemmungen, Schneelast oder Erdrutsch,…
Die Elementarschadenversicherung kommt für viele Schadensereignisse auf, die durch die Kraft der Natur entstehen.
Wohl jeder erinnert sich noch an das Elbhochwasser, als ganze Ortschaften überflutet wurden. Auch der Einsturz der Eissporthalle in Bad Reichenhall wird noch vielen im Gedächtnis sein (Schneelast). Weil die Naturgewalten sich nicht bändigen lassen, werden Elementarschäden eines der großen Themen der nächsten Jahre sein. Um ganz auf Nummer sicher zu gehen, kann man zu den drei Grundgefahren und einer Elementardeckung zudem eine Erweiterung des Versicherungsschutzes um die sog. „unbenannten Gefahren“ abschließen. Mit diesem Zusatzpaket sind beispielsweise auch Fenster versichert, die bei einem abgebrochenen Einbruchversuch beschädigt wurden. Außerdem zahlt die Versicherung auch für mutwillige Beschädigungen durch Fremde. Wie hoch die Kosten in einem Schadensfall sein können, stellen viele Menschen erst im Ernstfall fest. Die Kosten der Deckungserweiterungen sind hingegen übersichtlich. Gerne zeigen wir Ihnen, wie preiswert Sie Ihr Hab und Gut absichern können.