Bei aller Vorfreude und Vorbereitung auf den Urlaub vergessen Sie nicht die richtige Auslandskrankenversicherung für die Auslandsreise mit einzupacken. Zwar besitzt nahezu jeder gesetzlich Krankenversicherte die europäische Versichertenkarte, aber die leistet grundsätzlich nur auf europäischem Boden und den Anrainerstaaten des Mittelmeers. So regeln es die verschiedenen bilateralen Sozialversicherungsabkommen. Das allein ist jedoch kein Grund zur Entwarnung, denn die deutschen Krankenkassen ersetzen die entstandenen Kosten nur in der Höhe, in der sie auch in Deutschland angefallen wären. Entstehen Mehrkosten, da im Urlaubsland die Behandlung teurer ist, bleiben Sie auf dem Differenzbetrag sitzen. Der gesetzliche Versicherungsschutz ist also bestenfalls lückenhaft. Je nach Erkrankung und Reiseland können selbst innerhalb Europas erhebliche Behandlungsmehrkosten gegenüber einer deutschen Abrechnung entstehen. In anderen Urlaubsländern, mit denen keine Sozialversicherungsabkommen bestehen (z.B. USA, Thailand, Australien,…), zahlt die deutsche Krankenkasse überhaupt nicht. Eine Auslandskrankenversicherung springt für all Ihre anfallenden Behandlungskosten ein. Auch für Beamte und Selbstständige empfiehlt sich der Abschluss. Diese haben in ihren privaten Krankenvollversicherungen normalerweise bereits einen Auslandsschutz – dieser leistet aber dennoch nur im Rahmen „innerdeutscher Behandlungen“. Es können sich also auch hier Lücken auftun. Für etwa einen Euro pro Monat und Person ist eine Auslandskrankenversicherung  in hervorragender Qualität erhältlich.  Auch bei Auslandskrankenversicherung können die qualitativen Unterschiede extrem sein.

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