Die Stiftung Warentest nennt als Kriterium für den Vergleich  der Autoversicherung für das Jahr 2017 „wichtig ist bei einem Preis- Vergleich auch, wie die Versicherung den Kunden zurückstuft, wenn er einen Unfall verursacht“ (Zeitschrift „Finanztest „11/2016). Man rät also dazu, lieber einen teureren Versicherer auszuwählen, wenn dieser eine günstigere Rückstufungstabelle im Schadenfall vorsieht.

Einem Versicherungsmakler würde Finanztest das vermutlich  als  Bauernfängerei oder falsche Beratung vorwerfen –  wir als Versicherungsmakler erkennen in dieser Empfehlung die schon häufiger festgestellte mangelnde Qualifikation der Autoren von Finanztest:

Nach einem Schaden wird die betroffene Autoversicherung im folgenden Versicherungsjahr zurückgestuft – der Versicherungsnehmer kündigt dann also entweder nach dem Schadenfall oder mit 1-monatiger Kündigungsfrist zur Hauptfälligkeit und geht zu einer Autoversicherung, die günstiger ist. Das klingt nicht nur einfach, es ist auch einfach (wenn man von einem qualifizierten Versicherungsmakler betreut wird). Vor Allem sollte nicht nur ein Preisvergleich vorgenommen werden.

Die übrigen Hinweise, was bei der Auswahl einer Autoversicherung zu beachten ist, sind zwar richtig aber nicht  vollständig: Die Rating Agentur Franke&Bornberg hat unter www.franke-bornberg.de/ratings 138 Tarife von 68 Autoversicherungen bewertet und dabei 61 (!) Bewertungskriterien angewendet – bei diesem Rating erfolgt der Hinweis „das Rating ersetzt keine persönliche Beratung“. So ein Hinweis findet sich bei „Finanztest “ nicht (die Stiftung Warentest und deren Zeitschrift Finanztest haften ja auch nicht für irreführende oder falsche Empfehlungen und man will schließlich nicht nur staatliche Zuschüsse kassieren sondern auch noch Hefte verkaufen).

 

 

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