Bausparkassen kämpfen ums Überleben (und kündigen Altkunden)

Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank einerseits und das niedrige Zinsniveau für Hypothekendarlehen andererseits macht es für die Bausparkassen schwierig und letztendlich unmöglich,  Guthabenzinsen von 4,5 % und mehr zu erwirtschaften. Da werden Altkunden, die ihre Bausparguthaben nicht abrufen zur „Zeitbombe“. Deshalb hat die LBS Bayern bereits 26.000 Altsparern die Verträge gekündigt. Möglich ist das, weil clevere Juristen die Guthaben von Bausparern als „Darlehen mit Zinsbindung an die Bausparkassen“ deklarieren und dadurch nach zehn Jahren Laufzeit ein Kündigungsrecht für die Bausparkassen entsteht.

Dennoch ist die Nachfrage nach Bausparverträgen immer noch recht hoch – allerdings ist zu vermuten, dass dieser Verkaufserfolg (besonders durch Sparkassen und Banken) darauf zurückzuführen ist, dass unzureichend (oder überhaupt nicht) auf die gewaltigen „Pferdefüße“ bei Wohn-Riester aufgeklärt wird.

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