Dem größten Teil der Bevölkerung ist klar, dass wir nicht auf der Insel der Glückseeligen leben, auf der es niemals Probleme geben kann. Vielmehr weiß nahezu jeder, dass unser Sozialsystem zumeist eher eine Basisabsicherung bietet. Viele Bereiche werden nur mit zusätzlicher privater Vorsorge „rund“, in manchen sind Sie ohne eigenes Zutun komplett auf sich gestellt. Wer die Kosten eines perfekten Rundumschutzes scheut, lässt oft Themen ungeschützt, die ihm noch nicht so relevant erscheinen. Sicherlich haben deutlich mehr 50jährige Pflegerenten, als dies bei 20jährigen der Fall ist – obwohl es natürlich auch 20jährige Pflegefälle gibt.

Die Versicherungswirtschaft hat das erkannt und mit der „Funktionellen Invaliditätsvorsorge“ nicht nur einen neuen Begriff geschaffen, der so sperrig wie mysteriös klingt – nein, es ist auch ein wirklich interessantes Ergänzungsprodukt. Abgesichert wird hier eine monatliche Rente, die im Rahmen der jeweiligen Voraussetzungen eines Tarifs, bei diesen Schadensursachen zur Auszahlung kommt: Unfall, schwere Erkrankung (z. B. Krebs), Verlust einer Grundfähigkeit (z. B. Erblinden), Pflegebedürftigkeit, Schädigung eines Organs. Sie haben mitgezählt? Gut, es sind nur fünf auf einen Streich – dennoch löst diese junge Form der Absicherung viele Probleme und ergänzt den Schutz, den Sie aktuell am nötigsten haben (z. B. die Berufsunfähigkeitsversicherung) hervorragend. Für Kinder bis zu einem gewissen Alter stellt diese Produktfamilie zudem wohl die bestmögliche Einkommensabsicherung dar. Wir unterhalten uns gerne mit Ihnen darüber!

Die Deutschen waren jahrelang Reiseweltmeister und wurden erst im vergangenen Jahr von den Chinesen in dieser Disziplin überholt. Rund 61 Mrd. Euro gaben wir in 2011 für Auslandsreisen aus. Urlaubstage sind rar, die wollen gut genutzt werden. Da zieht es viele – je nach persönlichem Gusto – ans isländische Fjord, ins sizilianische Palermo oder an einen anderen schönen Ort dieser Welt, der Urlaubsfreuden verspricht. Doch was, wenn die geplante Reise aus triftigem Grund nicht angetreten werden kann? Was, wenn der Urlaub vorzeitig abgebrochen werden muss? Für eine Rückerstattung Ihres Reisepreises bei Rücktritt vor Reisebeginn müssen Fristen eingehalten werden. Bei Abbruch der Reise erhalten Sie im Regelfall gar nichts von den Kosten zurückerstattet. Eine Reiserücktritt-/-abbruch-versicherung löst dieses Problem. Versicherte Ursachen des Reiserücktritts bzw. –abbruchs sind je nach Anbieter z.B. Erkrankung, berufliche Veränderungen oder ein Todesfall in der Familie, wie der überraschende Tod der Großmutter. Dieser Versicherungsschutz erstattet Ihnen die vertraglichen Stornokosten gegenüber dem Reiseveranstalter, die Mehrkosten für die vorzeitige Rückreise, Umbuchungsgebühren, usw. Wenn Sie zu mehreren Personen verreisen, können alle Reiseteilnehmer in einem Vertrag abgesichert werden. Gerade bei hochpreisigen Reisen sollte man da nicht am falschen Ende sparen. Wir haben Zugriff zu mehreren Anbietern für die wichtigsten Reiseversicherungen, die hochwertige Absicherung zu preiswerten Konditionen bieten (oftmals deutlich günstiger als im Reisebüro).

Keyman Versicherung

Als Keymen bezeichnet man Mitarbeiter eines Unternehmens, die sich in Schlüsselpositionen befinden. Das können Geschäftsführer, Gesellschafter, Führungskräfte oder auch Spezialisten sein – es geht also um Personen, die aufgrund ihres Wissens, ihrer Qualifikation, ihrer Erfahrung oder ihrer Kontakte nicht einfach auszutauschen sind. So kann ein Geschäftsführer nicht einfach ersetzt werden. Die Geschäftsverbindungen und –kontakte, die er hat, müssten auf bisherige Weise gepflegt werden, damit Folgeaufträge auch dauerhaft erteilt werden. Ein Keyman ist meist mehr als die Summe seiner Qualifikationen – das macht ihn so wertvoll für ein Unternehmen.

Fällt eine der obig genannten Personen durch schwere Krankheit oder Tod langfristig oder dauerhaft aus, können dem Unternehmen schnell große finanzielle Verluste bis hin zur Existenzfrage drohen. Mit einer Absicherung eines Keyman für den Fall schwerer Krankheit oder Tod, wird dem Unternehmen die vereinbarte Versicherungssumme ausgezahlt. Mit diesem Krisenkapital ausgestattet können rückgehende Aufträge aufgefangen, Erben eines Gesellschafters ausbezahlt oder einen Nachfolger von einem Konkurrenten abgeworben werden.

Auch für kleinere Firmen wie Handwerksbetriebe kann diese Form der Absicherung sinnvoll sein, damit man ohne finanziellen Druck entscheiden kann, wie es mit der Firma weitergehen soll. Die Gefahr, eine Kurzschlussentscheidung zu treffen, kann so minimiert werden. In der Altersgruppe der 30 bis 60jährigen verstarben alleine in 2011 etwa 160.000 Personen, fast 1 Mio. erkrankte an Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Setzen Sie Ihr Unternehmen nicht diesem hohen Risiko aus.

In einer zunehmend globalisierten Welt ist es inzwischen alles andere als außergewöhnlich, dass Mitarbeiter für eine befristete
Zeit im Ausland eingesetzt werden. War es vor einigen Jahren noch der Ingenieur, der in China den Bau einer Anlage beaufsichtigte, sind es heute z. B. auch Facharbeiter, die in anderen Ländern beispielsweise Montagearbeiten leisten. „Made in Germany“ wird eben doch immer noch von Menschen gemacht. Für einen Arbeitgeber bringt der Auslandsauftrag auch eine Reihe von Überlegungen mit sich, die an den Tag gelegt werden sollten. Wie ist die Haftungssituation? Welche arbeitsrechtlichen Gegebenheiten müssen berücksichtigt werden? Welche Kosten müssen Sie tragen? Müssen im Arbeitsland Steuern abgeführt werden? Wie weit reicht hier die Fürsorgepflicht eines Arbeitgebers? Viele Fragen beantwortet ein spezielles Merkblatt der IHK.
Wir finden, dass hierin viele Themen gut und verständlich behandelt werden. Betrachtet man den Versicherungsaspekt einer Mitarbeiterentsendung kann für die Betriebshaftpflicht gesagt werden, dass es hier bereits Einschränkungen in der Leistung geben kann. Kontaktieren Sie uns bitte bei einer Entsendung. Wir prüfen gerne auf evtl. Lücken und mit Ihrem Versicherer. Mehr Beachtung verdient der Kranken-versicherungsschutz Ihres Mitarbeiters. Gem. Sozialgesetzbuch (s. u.) steht dem Arbeitnehmer bei einem Einsatz im Ausland eine Erstattung der Kosten durch den Arbeitgeber zu. Es besteht zwar ein Erstattungsanspruch gegenüber der Krankenkasse des Arbeitnehmers – angesichts der im Ausland oft deutlich höheren Behandlungskosten, bleiben Arbeitgeber hier oft auf respektablen Restkosten sitzen. Vorhandene Auslandskrankenversicherungen Ihrer Arbeitnehmer decken im Normalfall nur Urlaubsreisen. Wir empfehlen daher den Abschluss einer speziellen Auslandskrankenversicherung für Ihre Expatriates. So sichern Sie sich mit kleiner Prämie gegen hohe mögliche Forderungen.