Man könnte beinahe „Alle Jahre wieder …“ anstimmen. Bereits zum wiederholten Mal beschert uns der Sommer Phasen extremer Hitze und Dürre. Natürlich ist das vor allem für die Land- und Forstwirtschaft eine Erschwernis, doch für Sie als Privatperson kann das mit deutlich größeren Problemen verbunden sein als nur mit schlaflosen Nächten und Durst. Hitze staut sich – und begünstigt Brände. Immer häufiger rücken die Feuerwehren aus, um Dachstühle oder Holzschlichten, die in Flammen aufgegangen sind, zu löschen – und nicht selten zugleich Wohnhäuser oder Garagen, auf die die Flammen übergegriffen haben. Feuer kann in kurzer Zeit enorme Schäden verursachen und ist die wahrscheinlichste Ursache für den Totalverlust eines Gebäudes . Hier muss die Versicherungssumme stimmen, damit Sie auch wirklich eine Entschädigung durch Ihre Wohngebäudeversicherung erhalten, die für ein neues Haus reicht. Wir helfen gerne bei einer aktuellen Bewertung. Doch auch der Bereich der Elementarschäden wird durch Hitze begünstigt. Je nach regionalen Bodengegebenheiten kann durch eine längere Hitzephase der Lehmboden austrocknen und an Volumen einbüßen. Das kann dazu führen, dass sich ein Gebäudefundament absenkt und z. B. Außenwände reißen. Wird die Hitze durch Regen unterbrochen, dann regnet es immer häufiger sintflutartig. Der trockene Boden kann diese Wassermassen kaum aufnehmen, sodass Kanäle überlaufen (gegebenenfalls mit Rückstau in den Keller) oder kleine, eigentlich harmlose Bäche ganze Landstriche überfluten (siehe Überschwemmung in Simbach 2016). Starkregen kann auch Hänge aufweichen, was zu Erdrutschen führen kann. Diese können Gebäude treffen oder aber die Gebäude rutschen selbst ab, wenn der Hangabgang unterhalb des Hauses stattfindet. Ein Wohnhaus ist dann schnell einsturzgefährdet (siehe Hangrutsch in Forchheim 2020). Absicherungen gegen Elementarschäden sind heutzutage wirklich unverzichtbar geworden – möglichst in der Wohngebäudeund Hausratversicherung. Gerade die Überschwemmung in Simbach ist auf YouTube sehr gut dokumentiert. Dort können Sie selbst einen Eindruck gewinnen, was ein beschauliches Bächlein alles anrichten kann. Ein Risiko, das Sie nicht eingehen müssen. Wir zeigen gerne, wie die finanziellen Folgen aufgefangen werden können.

Wer bis heute noch keinen Schaden in seinem Versicherungsvertrag hatte, der weiß in der Regel leider oft nicht, ob er für alle Naturgewalten Versicherungsschutz hat. Oft regiert leider der allgemeine Glaube „Meine DDR-Versicherung ist das Beste auf dem Markt“. Doch aus welchem Jahr stammt der Vertrag? 1990? 1980? Unser Rekord bei der VOMA liegt bei einer Police mit dem Stand von 1972.

Wer erst auf den Schadensfall wartet, bis er sich um ausreichenden Versicherungsschutz kümmert, hat dann leider das Nachsehen. Denn Elementargefahren wie Überschwemmung sind „doch unwahrscheinlich und passieren einem doch selbstverständlich nicht.“ Weiterlesen

Die vergangenen Wochen haben wieder einmal gezeigt, dass die Kraft der Natur sehr zerstörerisch sein kann. Sie erinnern sich sicher noch an das Unwetter vom 22.06.2017. Oder die Bilder der Überschwemmung im Harz.

Sicherlich sind die meisten Gebäude gegen die Gefahr Sturm versichert. Doch nicht jeder Vertrag deckt die Kosten für das Aufräumen von umgestürzten Bäumen. Auch Einfriedungen und weitere Grundstücksbestandteile sind in älteren Verträgen nicht grundsätzlich mitversichert.  Versicherungsschutz für weitere Elementarschäden wie Überschwemmung wurde in der Regel nur für Gebäude in Fluss nähe abgeschlossen. Doch nicht jede Überschwemmung wird durch ein Gewässer verursacht, sondern auch durch starke Regenfälle. Weiterlesen

Früher zahlte ein Versicherer Nichts, wenn er dem Versicherungsnehmer (z.B. bei einem Schaden zur Hausratversicherung oder zur Gebäudeversicherung ) grobe Fahrlässigkeit unterstellte.Das geschah selten, weil die Gerichte bei der Frage „Alles oder Nichts“ eher  für den Versicherungsnehmer entschieden. Nach der Änderung des Versicherungsvertragsgesetz  gilt statt „Alles oder Nichts“, dass je nach schwere der groben Fahrlässigkeit gekürzt werden kanndavon machen die Versicherer nun rege „Gebrauch“.

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In den letzten Tagen beherrschen wieder einmal starke Unwetter die Nachrichten in ganz Deutschland. Vielleicht sollte man angesichts dieser Schäden, bei denen ganze Dörfer durch Wasserströme stark beschädigt wurden, einmal klar machen wozu diese Zusatzversicherung überhaupt nützt. Denn abgesichert ist nicht nur Hochwasser, also Seen und Flüsse die über Ufer treten.

Lässt man das deutsche Vulkangebiet mal ausser acht, so ist die größte Gefahr Starkregen. Es regnet so lange und so stark, bis sich die Wassermassen ihren eigenen Weg suchen und zu reißenden Strömen werden. So sind gerade Häuser an Hanglage gefährdet und können durch die Elementarschadenversicherung Schutz finden. Auch gegen Grundwasser-Schäden lässt sich mittlerweile Versicherungschutz bieten.

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Der Traum vom Eigenheim ist so alt wie die sesshaft gewordene Menschheit. In unserer anhaltenden Niedrigzinsphase erfüllen ihn sich auch immer mehr Personen. Die Konditionen
sind verlockend – auch wenn nur wenig Eigenkapital zur Verfügung steht. In der Vorfreude, bald ein Eigenheim zu haben, sollte aber nicht vergessen werden, dass Bauen auch bedeutet, noch mehr Verantwortung zu übernehmen. Weiterlesen

Es gibt etwa 18,5 Mio. Wohngebäude in Deutschland. Bei aller Sorgfalt und Vorsicht der Eigentümer und Bewohner können sie sich vor einer Gefahr quasi gar nicht schützen: Sturm. Diese Naturgewalt schlägt in den letzten Jahren immer häufiger zu und hinterlässt Schäden auch an der Bausubstanz. Eine ganze Milliarde Euro wurde im vergangenen Jahr für Sturmschäden an Wohngebäuden durch die deutsche Versicherungsbranche erstattet. Alleine das Sturmtief Ela, das uns im Juni 2014 „beglückte“, führte zu 250.000 Schadensfällen. Weiterlesen