Bereits der vor zwei Jahren erschienene Test von Berufsunfähigkeits-Versicherungen erhielt in der Wirtschaftspresse vernichtende Kritik (z.B. „Avanti Dilettanti“ ).  Wer sich den neuen Test kauft, wird erneut in die Irre geführt. Eine Entscheidung, die er dann bereuen könnte, wenn er die Leistung des abgeschlossenen Versicherungsvertrages benötigt. Haftbar machen kann man Finanztest  nicht, wenn man auf die für 7.000 € bis 25.000 € an die Versicherer verkauften „Gütesiegel“ vertraut  und  danach einen Versicherer ausgewählt hat.

Kernpunkt der Kritik ist erneut, dass Finanztest die gefährlichen Fallstricke vor dem Abschluss einer BU-Versicherung nicht nennt oder nicht einschätzen kann – dennoch empfiehlt man Vorgehensweisen beim Abschluss, ohne für deren Richtigkeit zu haften.

Dagegen sind die  (auch im internet zu erhaltenden) kostenlosen Erläuterungen des früheren Chefredakteurs von Finanztest Hermann-Josef Tenhagen als erste Information für jeden hilfreich und sehr zu empfehlen (auch – oder gerade weil –  Herr Tenhagen nicht gerade als „Freund der Versicherungswirtschaft“ gilt).

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.