Ab 01.04.2015 werden Kurzzeitkennzeichen nur noch fahrzeugbezogenen erteilt. Darüber hinaus muss für das Fahrzeug im Regelfall eine gültige Hauptuntersuchung oder Sicherheitsprüfung nach § 29 StVZO vorliegen.

Was bedeutet das?

Mit der Neuregelung des Verfahrens reagiert der Gesetzgeber auf missbräuchliche Verwendungen und insbesondere den Zwischenhandel mit den bislang fahrzeugunabhängigen Kurzzeitkennzeichen. Im Ergebnis wird damit jedoch auch die Verfügbarkeit von Kurzzeitkennzeichen für den Bürger eingeschränkt. Spontankäufe von Fahrzeugen mit einem „vorsorglich“ mitgebrachten Kurzzeitkennzeichen werden nicht mehr möglich sein.

Voraussetzungen für die Zuteilung eines Kurzzeitkennzeichen

Wie die Zulassungsstellen diese Neuregelung im Detail genau umsetzen werden, ist derzeit noch nicht bekannt. Folgende Anforderungen stehen jedoch fest:

  • Konkrete Identifizierung des Fahrzeugs anhand der Fahrgestell-Nummer. Nach derzeitigem Kenntnisstand kann dies z.B. durch die Vorlage der Zulassungsbescheinigung Teil 2 im Original oder Kopie erfolgen.
  • Gültige Hauptuntersuchung bzw. Sicherheitsprüfung muss bestehen.

Ohne gültige Hauptuntersuchung oder Sicherheitsprüfung des Fahrzeugs nach § 29 StVZO sind mit den Kurzzeitkennzeichen künftig nur noch Fahrten zur nächstgelegenen Untersuchungsstelle bzw. zur Reparatur im Zulassungsbezirk und zurück erlaubt.

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