Bei Beratungsgesprächen  zur Privathaftpflichtversicherung müssen wir sehr häufig die Begriffe „Forderungsausfalldeckung“ und „Erweiterte Forderungsausfalldeckung“ erläutern.

Unter Forderungsausfall versteht man die Absicherung eigener Schadenersatzforderungen für den Fall, dass der Schuldige nicht zahlen kann. Dies kann z. B. der Fall sein, wenn der Schadenverursacher keine Privathaftpflichtversicherung besitzt und für den Schaden auch nicht anderweitig aufkommen kann (Sozialhilfeempfänger). Dies ist schnell passiert, da nur etwa 70% der Bevölkerung eine Privat-Haftpflichtversicherung haben und gerade bei Personenschäden schnell hohe Schadenersatzforderungen möglich sind. Voraussetzung für die Leistung ist meist ein rechtskräftiger gerichtlicher Titel.

In der erweiterten Forderungsausfalldeckung gelten zusätzlich zu den Leistungen im vorher genannten Punkt auch Ansprüche gegenüber dem Schädiger mitversichert, die in der Privathaftpflicht nicht versichert gelten oder versicherbar sind. Beispielsweise, wenn Sie einen Schaden durch ein nicht versichertes Kraftfahrzeug oder ein nicht versichertes Tier erleiden.

Oft ist ein Vertrag mit Forderungsausfalldeckung auch nicht teurer als ein bestehender Vertrag. Gern erstellen wir Ihnen einen kostenlosen Vergleich.

 

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