Schäden aus der Elementarversicherung sind kein „Event“, dass alle 10 Jahre mal in Erscheinung tritt wie das Elbhochwasser 2013. Zur Elementarversicherung gehören u.a. die Ereignisse Vulkan, Lawinen, Erdbeben.

Vulkanland Deutschland, jeder kennt es und fürchtet die Vulkane der schwäbsichen Alb und sächsischen Schweiz. Doch was ist mit dem Rest?

Die Gefahren Schneedruck, Erdenkung, Erdrutsch, Überschwemmung, Starkregen und Rückstau sind ebenfalls über die Elementarschadenversicherung abgedeckt. Wir hören an der Stelle leider oft: „Wenn wir hier oben auf dem Berg überschwemmt werden, haben wir ganz andere Probleme“.
Eine einfache Google-Suche nach „Erdrutsch durch Starkregen“ zeigt jedoch die verheerenden Auswirkungen. Wir reden hier nicht von der Arche Noah, bei dem ganz Deutschland auf mysteriöse Art und Weise unter Wasser steht. Sondern von Wasser, dass den Berg hinunter fließt. Und dabei alles mitreißt.

(Quelle: Google-Bildersuche)

Solche und ähnliche Schäden erleben wir in der Praxis öfter als uns lieb ist. Die Schäden liegen in der Regel im hohen fünfstelligen Bereich.

Wer hierzu ganz auf Nummer sicher gehen möchte, wählt den Versicherungsschutz gegen Unbenannte Gefahren, auch All-Risk-Deckung genannt. Hierbei ist alles einfach alles versichert, was nicht namentlich ausgeschlossen ist.
Die Basler-Versicherung als gutes Beispiel definiert die Ausschlüsse wie folgt:

Zu Punkt c) stellen wir uns immer vor, wie ein Schwarm Bienen durch Anprall an die Hauswand enorme Schäden entstehen lassen können. Doch ernsthaft: Entdecken Sie hierzu den Ausschluss „Handwerkliches Ungeschick“ (Sie verursachen einen Leitungswasser-Schaden durch schlecht verbaute, eigen installierte Rohre? Oder Nagel falsch in die Wand geschlagen, Rohrleitung getroffen?)

Ob Ihnen ein hochwertiger Versicherungsschutz wichtig ist, können natürlich nur Sie alleine entscheiden. Bedenken Sie dabei jedoch den hohen Wert des Hauses, schließlich wählt man für ein neues Auto ja auch automatisch die Vollkaskoversicherung.

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