Um bis zu 20% wollen einige Versicherer die Beiträge zur verbundenen Wohngebäude Versicherung erhöhen. Teilweise werden auch Selbstbeteiligungen eingeführt. Begründet werden die Preiserhöhungen mit einem höheren Schadenaufkommen  (Sturm, Hagel, Leitungswasserschäden/Rohrbrüche). Es geht den Versicherern auch darum Prämienanpassungs-Klauseln einzuführen, um künftig nicht nur die Anpassung der Prämien an die gestiegenen Wiederaufbau- Kosten vornehmen zu können – man möchte auch die  Prämiensätze selbst verändern können.

Hausbesitzer sollten sich kritisch verhalten und sich Konkurrenzangebote einholen: Zwar ist mit einem allgemeinen Anstieg der Prämien für Wohnhäuser zu rechnen, man muss aber daran denken, dass nicht wenige Versicherer schon in den vergangenen Jahren die Beiträge erhöht haben und bereits vor den jetzt bevorstehenden Beitragserhöhungen schon ein höheres Preisniveau haben als andere Versicherer.

Auch was die Versicherungsbedingungen und Klauseln angeht, ist Vorsicht und fachmännische Hilfe geboten: Als Kunde wird man kaum bei einem an seinen Versicherer gebunden Agenten (Hauptvertreter,Vertrauensmann, Generalagenten usw.) objektiv und sachgerecht aufgeklärt werden, da dieser in erster Linie die Interessen seines Auftraggebers (das ist nicht der Kunde sondern die vertretene Versicherung)  wahrzunehmen hat – in vielen Fällen müsste er dazu raten, dass eine Kunde kündigt und zu einem anderen Versicherer wechselt:

Beispiel Grobe Fahrlässigkeit:

Seit 2008 gibt es ein neues Versicherungs-Vertrags-Gesetz (VVG). Seitdem können Versicherer die Entschädigung kürzen, wenn ein Schaden grob fahrlässig entstanden ist. Seitdem machen die Versicherer bei der Schadenregulierung regen Gebrauch von dieser Möglichkeit, einen Schaden voll zu regulieren. Es gibt aber Versicherer, die auf den Einwand grober Fahrlässigkeit verzichten. Diese Versicherer sind trotzdem meist nicht teurer. Hier sollte der Verbraucher aufpassen, denn wenn es zum Schadenfall kommt, zählt  nur noch das „Kleingedruckte“.

Bei der VOMA Assekuranz wird unabhängig von Versicherern beraten. Mit einer Vergleichssoftware werden Preise und Bedingungen verglichen und zugeschnitten auf die individuellen Bedürfnisse Vorschläge ausgearbeitet.

Es hat sich bewährt, dass ein Kunde drei Vorschläge nebeneinander gestellt bekommt, die die Kriterien Optimal-Schutz, ausgewogener Schutz und  Basis-Schutz beinhalten.

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